Improvisations-Theater-Kurse
Do what you want, but know what you’re doing.
Andrew Morrish
Aktueller Kurs von 29. September 2026 bis 14. Juni 2027 mit Helmut Schuster
IMPRO HOME BASE DRACHENGASSE
COMPLICITÉ UND SPIELFREUDE
Theater in der Drachengasse – Große Bühne/Bar & Co, Drachengasse 2, 1010 Wien
Preis: Euro 545.—Maximale TN Anzahl: 12
13 TERMINE
INHALTE:
Der Kurs richtet sich sowohl an Einsteiger*innen, als auch an leicht bis sehr Fortgeschrittene.
COMPLICITÉ: Hochgradige spielerische Verbundenheit. Und Verbundenheit im Spiel.
SPIELFREUDE: Gelebte Autonomie.
Unabhängig von Formaten, Erzählformen oder Spielerfahrung sind diese beiden Themen essentiell für das Gelingen einer Szene.
Abseits der Bühne wirken sie als Katalysatoren für Teamplay, Commitment, Co-Kreativität, Resilienz, Lebensfreude, Lifelong-Learning.
Weil der Mensch an sich durch das Erkennen von Unterschieden, idealerweise spielerisch und in Bewegung lernt, werden wir spielen, spielen, spielen,….
In Spielfreude und Complicité erkunden wir Impro-Klassiker, erfinden neue Formate, wagen uns an längere Formate und lassen es krachen in den kurzen “Silly-Games”.
ES KANN UNS NIX PASSIEREN
COMPLICITÉ RULES
Termine: Montags jeweils von 18:00-21:00
2026:
28.09.
26.10.
02.11.
09.11.
07.12.
14.12.
2027
25.01.
08.03.
15.03.
03.05.
24.05.
07.06.
14.06.
Improvisations-Theater-Kurse
Die Lehrgänge, Workshops und Einzelstunden, die sich im Kern mit Improvisation beschäftigen, leite ich im Rahmen des improvista social club. Auf diese Weise gehen jeweils 10% der Kurseinnahmen in den „Fonds für Unerwartetes“.
Einige Beispiele von „Ruf-Seminaren“ aus der Vergangenheit:
Status!:
Im Alltag begegnen wir häufig „Status-Spielen“: Menschen machen sich selbst und/oder andere klein. Erheben sich über Andere. Haben Situationen im Griff, - oder eben nicht.
Status ist deshalb auch in der Improvisation ein wichtiger Aspekt. Wenn wir in der Impro erkennen, wie Statusspiele beginnen, ablaufen, sich verändern lassen, die Geschichte vorantreiben, hilft uns das auch im Alltag.
Absolute Beginners:
Die TeilnehmerInnen lernen, mit einfachsten Mitteln und jeder Menge Spielfreude kleine Szenen zu improvisieren. Bei diesen Kursen steht der Spaß am Spiel, der Kontakt zu den MitspielerInnen, das improvisatorische Miteinander von Moment zu Moment im Vordergrund. Scheitern erwünscht, weil hilfreich, lehrreich, und Inspiration für das Spiel. Was sicher ist: So habt Ihr einander noch nicht gesehen.
Noahs Blinde Passagiere:
Diese Workshops sind inspiriert durch Gunther Lösels Buch „Archetypen-Spiel“.
Da es dabei , wie beim Spiel mit der Neutralen Maske auch um Körperwahrnehmung, Dynamiken, Grundformen menschlicher Begegnung geht, ist in diesen Settings auch immer die Feldenkrais-Arbeit integriert.
Die TeilnehmerInnen erfahren am eigenen Leib, wie es ist, eine Nervensäge zu sein, ein/e mütterliche/r, Freund/in , ein Sack, Held/in, …
Deshalb kann es auch vorkommen, dass ich die Archetypen in einem Resonanz-Coaching einfließen lasse.
Last but not least: Wer „in einem Archetypen“ singt, bewegt sich auch in andere musikalische Gefilde als gewohnt. - Ähnlich wie in der Neutralen Maske.
Story-Telling:
Menschen lieben Geschichten. Menschen sind auch AutorInnen ihrer eigenen Geschichte. Und diese Geschichten sind miteinander verbunden. In Improvisationen lernen wir, zu erkennen, wo wir uns in einer Geschichte befinden:
Ist es der Anfang (die Platform, das Zuhause, die Normalität) sind wir mitten drin (auf der Reise, im „Kampf“, haben wir „Gefährten“, „Antagonisten“, „Helfer“) oder sind wir wieder zuhause angekommen. („Homecoming“). Inspiration bei diesen Workshops ist u.A. Josef Campbells „Macht der Mythen“ und Gunther Lösels „Archetypenspiel“.
Und wer weiß, vielleicht macht das Geschichten-Erzählen so viel Freude, dass die Geschichten auch aufgeschrieben werden, so wie zB Dario Fo es getan hat.